+++ Handballsaison 2018/2019 endet mit dem Abstieg der 2. Herren - Handballtage werfen ihre Schatten voraus +++

Wir sind Euch noch die Ergebnisse des letzten Spieltages schuldig. Bereits am Samstagnachmittag ist unsere 2. Herren auf Grund des Punktgewinns der dritten Mannschaft des TuS Westfalia Hombruch aus der 1. Kreisklasse abgestiegen. Beim letzten Spiel in Lütgendortmund am Samstagabend war dann komplett die Luft raus, die Gastgeber gewannen mit 23:19 (8:10). Umso positiver und erfreulicher war der Sonntag. Unsere Erste sicherte sich die zweite Kreisliga-Vizemeisterschaft in Folge mit einem 36:33 (14:15) in einem sehr ansehnlichen Spiel bei der TSG Schüren - Handball. Ebenfalls in Schüren holte unsere Dritte zum Abschluss der Saison noch einen 23:13-Sieg und beendete die Spielzeit auf einem guten sechsten Platz der 2. Kreisklasse.
 
2 Kreisligavizemeisterschaften bei den Damen und Herren und einem erfreulichen Abschneiden der 3. Herren steht der bittere Abstieg der 2. Herren gegenüber. Wir sind gespannt, wie die Ligen in der nächsten Saison aussehen und werden in der Vorbereitung alles geben, um nächstes Jahr wieder oben anzuklopfen - mit mehreren Mannschaften!
 
Mit den Husen-Kurler Handballtagen steht in gut vier Wochen das Highlight der Sommerpause an. Über 70 Mannschaften haben sich bereits angemeldet! Einige Turniere sind schon fast ausgebucht, für andere gibt es noch freie Plätze. Seid schnell und meldet Euch hier auf unserer Homepage direkt an! Wir freuen uns auch Euch!
 
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Fotos vom 25. Spieltag

Hier findet ihr eine Bildergallerie vom 25. Spieltag
 
3. Herren - SC Huckarde-Rahm 2
 
2. Herren - SC Huckarde-Rahm 1
 
1. Damen - SC Huckarde-Rahm 1
 
1. Herren - Junge HSG
 
Fotos: Laura Gögel
 

Ein Sonntag mit allem: Spannung, Dramatik, Pech und Erleichterung in Witten

Am Sonntag traten sowohl unsere 1. Herren und 1. Damen als auch unsere 2. Herren bei der SG ETSV Ruhrtal Witten an. In einem hochklassigen und hochdramatischen Spitzenspiel der Kreisliga musste sich unsere 1. Herren in letzter Sekunde geschlagen geben. Auch bei den Damen ging es bis zur letzten Sekunde spannend zu, leider auch mit dem besseren Ausgang für die SG. Besser machte es ausgerechnet unsere Zweite, die die letzten acht Spiele verloren hatte und einen ganz wichtigen Auswärtssieg holte.

Kreisliga Herren: SG ETSV Ruhrtal Witten - Herren 1 29:28 (14:12)

Es war das Topspiel der Kreisliga an diesem Spieltag. Der Tabellendritte und große Aufstiegsfavorit empfing zu Hause in der harzfreien, altehrwürdigen Jahnsporthalle den Tabellenführer aus Husen-Kurl, der die letzten sieben Spiele gewonnen hatte. Es war von Anfang an ein enges Duell auf Augenhöhe, in dem sich kein Team zu keinem Zeitpunkt entscheidend absetzen konnte. Der TVE fand besser in die Partie und zog sein Angriffsspiel konzentriert und geduldig auf. Nach knapp zehn Minuten lag der Tabellenführer mit zwei Toren vorne (3:5). Dann kamen die Hausherren langsam besser ins Spiel und vor allem ihre große Stärke - die schnelle Mitte nach einem Gegentreffer - funktionierte nun herausragend. Obwohl TVE-Trainer Eduard Alexy genau diese Stärke im Training in der vergangenen Woche angesprochen hatte, kam die SG so immer wieder zu einfachen Toren. Auch dank der schnellen Mitte und der Nervenstärke von Niklas Teeke vom Siebenmeterpunkt konnten die Wittener das Spiel nach zwanzig Minuten drehen (9:8). Tim Albert sorgte drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff nochmal für den Ausgleich (11:11), aber zur Pause führten die Gastgeber mit 14:12.

In der Halbzeitpause wies Alexy natürlich nochmal auf die schnelle Mitte hin und stellte seine Mannschaft optimal auf die zweiten 30 Minuten ein. Die ersten Minuten gehörten allerdings noch den Hausherren, die den 3 Tore Vorsprung bis zum 17:14 halten konnten. Dann sorgten die Krohne-Brüder sowie Kreisläufer Sebastian Gonsior durch drei schnelle Tore in Folge für den erneuten Ausgleich (17:17). Ab diesem Zeitpunkt wuchs die Spannung immer mehr. Der TVE hatte die schnelle Mitte nun im Griff, sodass auch die SG im gebundenen Angriffsspiel Lösungen finden musste. Häufig endete diese Lösungsfindung mit einem Siebenmeter, die Teeke allesamt verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der TVE bereits drei Strafwürfe vergeben. Es sollte sich rächen. Teekes Treffer zum 18:17 konterten Albert und Roy Krohne mit einem Doppelschlag und brachten ihre Farben wieder nach vorne. Beim Stand von 24:22 rund 13 Minuten vor dem Ende drohte die Vorentscheidung zu Gunsten der SG zu fallen. Der TVE gab aber einfach nicht auf und wieder war es ein Gebrüder-Krohne-Doppelschlag, der für den Ausgleich sorgte (25:25). Dann musste Teeke wieder an die Linie - drin, aber auch Roy Krohne zeigte keine Nerven vom Siebenmeterpunkt - 26:26. Noch sechs Minuten auf der Uhr. Bei der Lautstärke in der Halle musste man Angst haben, dass die Fenster in der alten Jahnhalle nicht halten. Nico Denner brachte die SG in Front, Krohne zeigte daraufhin wieder keine Nerven - 27:27. Genau eine Minute vor dem Ende ging Witten in Führung und dann wurde es richtig turbulent. Der TVE spielte auf Rechtsaußen Roy Krohne frei, der in der Luft deutlich gefoult wurde. Klarer Siebenmeter, aber leider sahen es die bis dato sehr guten Schiedsrichter anders. Es gab nur Freiwurf. TVE-Coach Alexy musste zudem auf Grund seiner Beschwerde auf die Tribüne. Selbst einige Spieler der Gastgeber gaben nach dem Spiel zu, dass es eine klare Fehlentscheidung war. Mit noch 17 Sekunden auf der Uhr war der TVE in Unterzahl nun richtig unter Druck. Aber unter Druck passieren meistens die besten Dinge. Rückraumspieler Sebastian Notthoff tankte sich durch die Wittener Abwehr und erzielte fünf Sekunden vor dem Ende das 28:28. Es wäre das gerechteste Ergebnis in einem hochklassigen Handballspiel zwischen zwei gleichstarken Mannschaften gewesen. Aber dann funktionierte bei der SG wieder das, was der TVE die komplette zweite Halbzeit im Griff hatte, die schnelle Mitte. Ein schneller Pass vom Torwart zum Anwurfkreis, zwei weitere schnelle Pässe und die SG erzielte bei 59:59 auf der Uhr den entscheidenden Treffer. TVE-Kreisläufer Sebastian Gonsior war zur Stelle aber griff nicht ein, da die Konsequenzen klar gewesen wäre. Ein unglückliches Ende für eine aufopferungsvoll kämpfende TVE-Mannschaft und leider ging es auf Grund des Spielausgangs primär um die Szene 17 Sekunden vor dem Ende, so auch in Alexys Fazit. "Ich kann meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen, die Jungs haben super gekämpft. In der ersten Halbzeit war die SG klar besser, wir haben die schnelle Mitte nicht in den Griff bekommen. In der zweiten Halbzeit waren wir besser, eigentlich muss dieses Spiel unentschieden ausgehen. Aber wir vergeben drei Siebenmeter, Witten macht alle rein. Trotzdem gibt es bei der letzten Aktion gegen Roy keine zwei Meinungen. Natürlich müssen wir den Strafwurf dann auch erstmal reinmachen aber dann können wir geordnet in der Abwehr stehen und Witten muss innerhalb von 15 Sekunden eine Lösung finden. Wenn wir dann verlieren, alles gut - aber so tut es doppelt weh."   

Durch die Niederlage ist der TVE nun auf den vierten Platz abgerutscht, es zeigt wie unfassbar eng diese Kreisliga ist. Der Rückstand auf den neuen Tabellenführer TV Mengede beträgt nun zwei Punkte. Am Sonntag kommt die zweite Mannschaft des TuS Borussia Höchsten.

1. Kreisklasse Herren: SG ETSV Ruhrtal Witten 2 - Herren 2 17:28 (6:15)

Es war ein Big Point Spiel, ein erstes Endspiel für die Zweite. Der Tabellenvorletzte Ewaldi Aplerbeck hatte am Samstagabend überraschend gegen den Tabellenletzten verloren, sodass der TVE den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf drei Punkte ausbauen konnte. Die Voraussetzungen waren aber alles andere als gut dafür, vier Spieler fehlten aus unterschiedlichen Gründen, die Köpfe waren nach der Serie von acht Niederlagen in Folge ganz weit unten. Daher ist es auch sehr schwierig die ersten zehn Minuten des Spiels zu erklären. Der TVE 2 begann wie entfesselt, spielte plötzlich schnell nach vorne und fast alle Würfe fanden den Weg ins Tor. Nach zehn Minuten stand es 1:9! Ein Gefühl, das diese Mannschaft seit Wochen nicht mehr hatte. Aber der Knoten schien endlich geplatzt zu sein, trotz einigen schwächeren Minuten gingen die Gäste mit einem klaren Vorsprung in die Kabine (6:15).

Trainer Maximilian Roeren appellierte an seine Mannschaft, die Konzentration hoch zu halten und sich dieses Spiel nicht mehr nehmen zu lassen. Mit Sicherheit waren da auch Gedanken ans Hinspiel in Roerens Kopf, in dem die SG einen 6 Tore Rückstand innerhalb von zwanzig Minuten aufholte. Aber an diesem stürmischen und verregneten Sonntag war alles anders in Witten. Der TVE 2 baute den Vorsprung bis zur 42. Spielminute sogar auf zehn Tore aus (9:19). Dann verlor der TVE für rund acht Minuten aber etwas die Linie, sodass die Gastgeber den Rückstand bis zur 50. Spielminute auf sieben Tore verkürzen konnten (13:20). Auf Grund der Vergangenheit musste man Angst haben, dass der TVE nun wieder einbricht. Aber zum genau richtigen Zeitpunkt fanden die Gäste auch in der bis dato schwächelnden Offensive, nur fünf Treffer in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit, wieder Lösungen. In den letzten zehn Minuten klappte offensiv dann wieder fast alles, sodass am Ende ein deutlicher 28:17-Sieg heraussprang. Roeren, der auf Grund der Personalprobleme selbst das Trikot anzog, war nach dem Spiel alles - erleichtert, glücklich, erschöpft und heiser. "Ich muss der Mannschaft heute einfach ein Riesen-Kompliment machen. Wir haben uns vor dem Spiel zusammengerauft und deutlich gemacht, wie wichtig dieses Spiel heute ist und was die Jungs dann in den ersten 15 Minuten gespielt haben war fantastisch. Jeder lange Ball ist angekommen, vorne haben wir endlich die Chancen genutzt und alle hatten einfach Bock, diese verdammte Serie zu beenden. Sogar das Spiel über den Kreis, eine unserer großen Schwachstellen, hat heute funktioniert." 

Am Sonntag steht nun das Derby gegen den TV Asseln an, für Roeren zum genau richtigen Zeitpunkt. "Asseln ist seit Sonntag Tabellenführer, wir haben endlich zu unserer Stärke zurück gefunden. Einen besseren Zeitpunkt für das Derby gibt es nicht! Wir weden alles reinwerfen, um Asseln zu ärgern."   

Kreisliga Damen: SG ETSV Ruhrtal Witten - Damen 1 27:26 (14:8)

Trainerin Carina Görshop war nach der dritten Niederlage in Serie sauer und bedient. Ihre Wut galt aber nicht ihrer Mannschaft, die gerade in der zweiten Halbzeit eine tolle Moral und ganz viel Teamgeist zeigte. "Normalerweise sage ich nichts zu der Schiedsrichterleistung, aber das heute war unterirdisch. Der Unparteiische war gefühlt gar nicht auf dem Platz. Wenn die Pfeife in der Hosentasche ist und nicht in der Hand oder im Mund, muss man sich aber nicht wundern, dass man kaum Freiwürfe, geschweige denn Siebenmeter bekommt. Natürlich wurde das Spiel dadurch immer härter und drei meiner Spielerin fielen verletzungsbedingt aus. Wir haben in der Kabine sogar darüber nachgedacht, nicht mehr rauszugehen, da wir nicht noch mehr Verletzungen riskieren wollten. Man muss es leider so deutlich sagen - dieses Spiel konnten wir bei der Schiedsrichterleistung nicht gewinnen."

Vor allem in der ersten Halbzeit spielte der TVE nicht nur gegen sieben Wittener Spielerinnen, sondern auch gegen den Schiedsrichter. Da der TVE im Angriff fast keinen Pfiff bekam, führten die Gastgeberinnen deutlich mit 14:8 zur Pause. Wie oben angesprochen überlegte die Mannschaft dann, nicht nochmal auf den Platz zurückzukehren, da schon drei Spielerinnen verletzungsbedingt runter mussten. Die klare Vorgabe war, keine 1:1-Situation mehr zu suchen und nur über Außen oder aus dem Rückraum abzuschließen. Darüber hinaus stellte Görshop auf eine offensive Deckung um, um über Ballgewinne zu einfachen Toren zu kommen. Dieser Ansatz zeigte Wirkung, innerhalb von zehn Minuten holte die Mannschaft die sechs Tore auf und gleich beim 16:16 wieder aus. Von da an verlief das Spiel auf Messers Schneide, eine Mannschaft legte vor und die andere glich aus. Vier Minuten vor dem Ende sorgte Nina Deppner für die TVE-Führung (24:25). Dann drehten die Gastgeberinnen aber nochmal auf und erzielten drei Treffer in Folge. Mehr als der Anschlusstreffer durch Ann-Kathin Kube, die mit zehn Treffern die beste Werferin im TVE-Trikot war, war dann nicht mehr drin. Neben Kube verdiente sich auch Torhüterin Laura Gögel aus der zweiten Mannschaft, die das verhinderte Torwartduo vertrat, ein Sonderlob.

Am nächsten Sonntag kommt der TuS Westfalia Hombruch nach Asseln. Görshop hofft, dass bis dahin wieder alle Spielerinnen fit sind.

       

1.Herren schwimmt weiter auf der Erfolgswelle

Unsere 1. Herrenmannschaft ist aktuell nicht aufzuhalten, gegen die Zweitvertretung der DJK Oespel-Kley feierte die Mannschaft beim 25:20 (11:9) den siebten Erfolg in Folge und den Sprung an die Tabellenspitze. Unsere Dritte verlor ein spannendes Spiel gegen die vierte Mannschaft der DJK mit 19:22 (11:13). Auch für unsere 2. Damen gab es keine Punkte.

Kreisliga Herren: Herren 1 – DJK Oespel-Kley 2 25:20 (11:9)

Die Vorzeichen waren vor dem Spiel klar. Da der aktuelle Tabellenführer TV Mengede spielfrei hatte, konnte der TVE 1 mit einem Sieg an die Tabellenspitze springen. Dazu ließen bereits am Samstag mit der SG ETSV Ruhrtal Witten (26:26 gegen TuS Borussia Höchsten 2) und dem OSC 2 (27:29 bei der HSG Annen-Rüdinghausen) zwei Teams aus der Spitzengruppe überraschend Punkte. Diese Ausrutscher wollte die Mannschaft von Trainer Eduard Alexy nutzen. In einem in den ersten Minuten sehr torarmen Spiel führten die Husen-Kurler nach zehn Minuten mit 3:1. Wieder einmal arbeitete die Abwehr sehr gut und Torhüter Sascha Hohenwald konnte zahlreiche Würfe der Gäste entschärfen. In der Folge fand die DJK aber etwas besser ins Spiel und konnte beim Stand von 4:4 ausgleichen. Dann fand der TVE aber die Lösung, die sich das ganze Spiel über als erfolgreich erweisen sollte. Immer wieder suchten und fanden die Rückraumspieler Kreisläufer Sebastian Gonsior. Die nächsten drei TVE-Treffer gingen allesamt auf sein Konto, am Ende des Spiels war er mit neun Treffern bester Werfer der Grün-Weißen. Über 7:5 konnten sich die Gastgeber bis zur 25. Spielminute mit vier Toren absetzen (10:6). Die DJK nahm die Auszeit und diese zeigte nochmal Wirkung. Bis zum Halbzeitpfiff ließ Oespel nur noch ein Tor zu und konnte den Rückstand auf zwei Tore verkürzen (11:9).

Direkt zu Beginn der zweiten Hälfte untermauerte der TVE mit einem schnellen Doppelschlag seinen Anspruch, dieses Spiel nicht mehr abgeben zu wollen. Über 13:9 setzten sich die Gastgeber bis zur 42. Spielminute mit fünf Toren ab (17:12). Der TVE ließ hinten sehr wenig zu und führte neun Minuten vor dem Ende sogar mit acht Toren (22:14). In den letzten Minuten ließ es der neue Tabellenführer dann etwas ruhiger angehen und die DJK konnte noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Nach 60 Minuten gewann der TVE mit 25:20. Neben Kreisläufer Sebastian Gonsior ist auch die Nervenstärke von Linksaußen Kai Wortmann hervorzuheben, er verwandelte fünf von fünf Siebenmetern und steuerte so wichtige Treffer zum Sieg bei. Die Generalprobe vor dem nächsten Spitzenspiel ist damit geglückt. Nach der Karnevalspause geht es am 10.03 zur SG ETSV Ruhrtal Witten, die aktuell mit einem Punkt weniger auf dem dritten Platz steht. Dort muss Alexys Mannschaft die frisch eroberte Tabellenspitze dann im direkten Duell verteidigen.

2. Kreisklasse Herren: Herren 3 – DJK Oespel-Kley 4 19:22 (11:13)

Unsere Dritte hatte sich nach vier Punkten aus den letzten drei Spielen gegen den Tabellennachbarn Einiges vorgenommen. Nach einer komplett verschlafenen Anfangsphase (0:3) fand der TVE immer besser ins Spiel und konnte beim Stand von 7:7 erstmals ausgleichen. Von da an entwickelte sich ein sehr enges Spiel. Dank einer starken Phase kurz vor der Halbzeit ging die DJK aber mit einem 2 Tore Vorsprung in die Kabine (11:13).

Auch die ersten Minuten nach der Pause gehörten den Gästen. Nach und nach wachte der TVE 3 aber auf und glich nach 40 Minuten wieder aus (15:15). Auch eine rote Karte gegen Kreisläufer Pascal Nahl warf die Mannschaft nicht aus der Bahn. Das Spiel blieb bis zur letzten Minute spannend. Beim Stand von 19:20 hatte der TVE die Chance zum Ausgleich, aber konnte sie nicht nutzen. Im Gegenzug sorgten die erfahrenen Oespeler dann für die Entscheidung. Trotz der Niederlage hat die Mannschaft ihre aufsteigende Form bestätigt. Ein starkes Spiel machte Torhüter Frank Hecker, der einige Paraden zeigte und u.a. drei Siebenmeter entschärfen konnte. 

Kreisklasse Damen: Damen 2 – DJK TuS Oespel-Kley 3 12:20 (6:10)

Weiterhin punktlos bleibt unsere 2. Damenmannschaft. Gegen die Gäste aus Oespel fehlte mal wieder die Durchschlagskraft im Angriffsspiel. Da Trainer Andreas Danne auch erneut mit großen Personalproblemen zu kämpfen hatte, nur eine Auswechselspielerin stand zur Verfügung, fehlte am Ende die Kraft, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Ganz Husen-Kurl gegen Rassismus, Hass & Hetze

HUSEN. Die zwei Husen-Kurler Sportvereine präsentierten ihre neue Trikots mit einem Aufdruck, der sich gegen Hass und Ausländerfeindlichkeit wendet. Die Vorsitzenden fanden nachdenkliche Worte.
 
Eine bemerkenswerte Aktion führten die zwei Husen-Kurler Sportvereine durch: Knapp 200 Sportler und Sportlerinnen gaben im Eichwaldstadion des SC Husen-Kurl ein imposantes Bild ab. Trotz des windigen und regnerischen Schauerwetters präsentierten die Mitglieder des SC Husen-Kurl und des TV Eintracht Husen-Kurl stolz ihr T-Shirt in den Vereinsfarben mit dem Aufdruck: Ganz Husen-Kurl gegen Rassismus, Hass und Hetze. Das ganze „Doppel-Dorf“ schien sich auf der Sportanlage eingefunden zu haben. „Ein besonderer Dank gilt der Firma Murtfeldt Kunststoffe und ihrem Geschäftsführer Detlev Höhner“ sagte Andreas Edelstein, der Vorsitzende des SC Husen-Kurl und gleichzeitige Initiator der Aktion.
 
Dank des großzügigen Sponsors konnten die Vereine die T-Shirts zu einem Vorzugspreis von 5 Euro an ihre Mitglieder verkaufen. „Beide Vereine zusammen haben über 400 Shirts an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht, die Mitglieder beider Vereine stehen voll hinter der gemeinsamen Aktion“ freute sich der Vorsitzendes des TV Eintracht Husen-Kurl, Pascal Scholten, über den großen Erfolg. Die Sportvereine SC Husen-Kurl und TV Eintracht Husen-
Kurl positionieren sich gemeinsam gegen Rassismus, Hass und Hetze auf Dortmunder Sportplätzen und in den Dortmunder Sporthallen. „Hass, Intoleranz Fremdenhass, Rassismus oder Antisemitismus haben auf Sportplätzen und in Sporthallen nichts zu suchen“ bekräftigte Andreas Edelstein.

Die Idee zu dieser Aktion stammte vom Nachbarverein SuS Kaiserau, der bereits vor einigen Monaten dieses Projekt erfolgreich in die Welt gesetzt hatte. „Meiner Meinung nach halten sich die Sportvereine zu sehr zurück, wir müssen uns im Kampf gegen Rassismus, Hass und Hetze positionieren“ ergänzte Edelstein. Er hofft, dass sich noch viele Dortmunder Vereine, zum Beispiel aus den Bereichen der populären Ballsportarten wie Basketball und Volleyball, der Aktion anschließen und ein deutliches Zeichen setzen. „Wir sollten alle froh sein, in Zeiten wie diesen zu leben, immerhin leben wir in Deutschland seit mehr als siebzig Jahren ohne Krieg. Flüchtlinge gehören zu einem modernen Europa dazu“ so Edelstein. Als Vorsitzender des Jugendausschusses im Fußballkreis Dortmund wird Edelstein an jedem Wochenende mit dem Thema Rassismus auf den Sportplätzen konfrontiert. „Beleidigungen gehören in einigen Spielen bei den Jugendlichen teilweise schon zur Tagesordnung“ ärgert sich der Funktionär. „Wir alle im Fußball haben viel zu lang geschwiegen und reden auch heute noch eigentlich zu wenig über das wichtige Thema“ findet der SCH-Vorsitzende.

Pascal Scholten, Vorsitzender des TV Eintracht Husen-Kurl, der fast 670 Mitglieder hat, davon 130 Jugendliche, beendete die Veranstaltung mit einigen nachdenklichen Worten: „Wir müssen unseren Jugendlichen und Kindern Werte vermitteln, unser Nachwuchs hat es verdient, in einer freien, friedlichen und toleranten Welt aufzuwachsen“ lautete sein Schlusssatz.
 
TVE Husen Kurl Anti Rassismus
 

TVE Husen Kurl Logo Wappen

Anschrift:
1. Vorsitzender:
Pascal Scholten
Osterymweg 1
44319 Dortmund
0231 / 28 36 75
 
Vereinsregister:
Amtsgericht Dortmund

Vereinsregisternummer:
VR 1525

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